Oper Köln - Rusalka

Oper Köln - Rusalka

Beginn der Veranstaltung: 19.30 Uhr

Das Event beginnt um 19.30 am
16.03.2019


Rusalka im StaatenHaus in Köln-Deutz: Oper Köln bringt das lyrische Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák im Saal 2
auf die Bühne: Libretto von Jaroslav Kvapil und Musik von Antonín Dvořák (1841 - 1904)

Begleitveranstaltung
Mit Kurzeinführung in Saal 3 der Oper Köln im StaatenHaus Deutz ab 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Inhalt
Die Geschichte einer versuchten Menschwerdung und einer Sehnsucht, die sich nicht einlöst: Die Nixe Rusalka verlangt danach, Menschengestalt anzunehmen, um dem geliebten Prinzen in sein Reich folgen zu können. Den Warnungen des Wassermanns zum Trotz möchte sie ihre Naturwelt verlassen und eine Seele erlangen. Dafür ist sie nicht nur dazu bereit, alles hinter sich zu lassen, sondern auch die ihr von der Hexe Ježibaba genannte Konsequenz zu tragen:

In der Menschenwelt muss sie stumm bleiben. Damit beraubt sich das Wasserwesen Rusalka nicht nur seines eigentlichen Elements, sondern auch der Möglichkeit, sich dem Prinzen zu vermitteln. Dieser erlebt sie von da an als eine Fremde, ihre Umarmung erscheint ihm kalt, und schon bald erliegt er der Verführung einer anderen Frau.
In Kontakt mit der ihm fremd gebliebenen Natur der Wassernixe treten kann der Prinz nur im Moment seines Sterbens – durch den Todeskuss Rusalkas, mit dem sie ihn in die Wassertiefen zieht, um selbst als einsames Irrlicht zurückzubleiben.

Naturwelt und menschliche Zivilisation bleiben unvereinbar: Der Wunsch Rusalkas, an der Seite des Prinzen menschliches Glück zu erfahren, erfüllt sich ebenso wenig wie das romantische Verlangen des Prinzen nach der von ihm idealisierten, durch keine gesellschaftliche Einmischung beeinträchtigten Naturwelt.

Antonín Dvořáks 1901 in Prag uraufgeführtes lyrisches Märchen nimmt – so anrührend und pessimistisch sich seine Handlung auch ausnimmt – durch berückende Stimmungsmalerei, seinen Reichtum an farbigen Melodien und durch große dramatische Wirkungen für sich ein. Für die Gesangssolisten bieten sich darüber hinaus in allen Stimmfächern große, dankbare Aufgaben.

Mit Rusalka, seiner mit Abstand erfolgreichsten Oper, gelang es dem musikalischen Meister der Slawischen Tänze und der Symphonie Aus der neuen Welt endlich auch seinen großen bühnendramatischen Impuls unter Beweis zu stellen.  

Inszenierung
Der musikalische Leiter Christoph Gedschold, Kapellmeister an der Oper Leipzig, leitete jüngst die umjubelte Wiederaufnahme von Ariadne auf Naxos an der Oper Frankfurt. Regisseurin Nadja Loschky, Götz-Friedrich-Preisträgerin, ist eine der gefragtesten Regisseurinnen ihrer Generation.

Diese hochkarätig besetzte Produktion ist eine Kölner Erstaufführung. Die für ihre Leistungen als Anna Bolena und Luisa Miller 2013 zur Besten Sängerin des Jahres gekürte russische Sopranistin Olesya Golovneva eröffnete die Saison 2018/19 als Desdemona an der Oper Frankfurt und wird die Titelpartie singen.

Ihr zur Seite steht Mirko Roschkowski als Prinz. Der gefragte Tenor, mittlerweile u.a. als Lohengrin im Wagner-Fach angekommen, war zuletzt als Alfred in Strauss‘ Fledermaus an der Oper Köln zu erleben.

Adriana Bastidas-Gamboa, Ensemblemitglied, verkörpert die fremde Fürstin, Samuel Youn, seit Jahren eine herausragende Stütze des Ensembles und zugleich ein weltweit gefragter Bassbariton, wird den Wassermann geben. Im Januar 2019 wird er am Teatro Real in Madrid den Alberich singen.

Schattentheater-Einführung
Bei mehreren Veranstaltungsterminen haben die Zuschauerinnen und Zuschauer in der Oper Köln im StaatenHaus Deutz die Möglichkeit, anstelle einer Einführung durch die Dramaturgie eine Einführung in Form einer Schattentheateraufführung durch Schülerinnen und Schüler der Edith-Stein-Schule aus Köln-Nippes zu sehen. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.oper.koeln/de/angebotefuerweiterfuehrendeschulen#q197

»Er kennt mein Wesen nicht, spürt mich als Welle nur!« (Rusalka, I. Akt) 

Besetzung

  • Musikalische Leitung: Christoph Gedschold
  • Inszenierung: Nadja Loschky
  • Bühne: Ulrich Leitner
  • Kostüme: Irina Spreckelmeyer
  • Licht: Nicol Hungsberg
  • Chorleitung: Rustam Samedov
  • Dramaturgie: Yvonne Gebauer, Georg Kehren
  • Der Prinz: Mirko Roschkowski / Jeongki Cho / Dmytro Popov
  • Die fremde Fürstin: Adriana Bastidas-Gamboa
  • Rusalka: Olesya Golovneva / Ivana Rusko
  • Der Wassermann: Samuel Youn
  • Die Hexe: Dalia Schaechter
  • Der Heger: Insik Choi / Wolfgang Stefan Schwaiger
  • Der Küchenjunge: Vero Miller
  • 1. Elfe: Emily Hindrichs / Veronika Lee
  • 2. Elfe: Regina Richter
  • 3. Elfe: Judith Thielsen
  • Ein Jäger: Hoeup Choi
  • Chor: Chor der Oper Köln
  • Orchester: Gürzenich-Orchester Köln  

Öffnungszeiten (Kartenservice) der Oper Köln
Kartentelefon: 0221 - 221 28-400
Montag bis Freitag: 10.00 bis 18.00 Uhr
Samstag: 11.00 bis 18.00 Uhr

Sie möchten vor der Oper Rusalka noch etwas Essen gehen oder den Abend nach dem Opernbesuch gemütlich ausklingen lassen? Direkt vor Ort im Stadtteil finden Sie eine große Auswahl an beliebten Gaststätten in Deutz.

Wer für die Oper Rusalka extra nach Köln angereist ist und vor Ort übernachten möchte, dem stehen zahlreiche Unterkünfte in Deutz zur Verfügung.

Änderungen vorbehalten.

Quelle » Oper Köln im StaatenHaus Deutz

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