Basketball: Double Header der DBB-Frauen und -Männer in Köln

Basketball: Double Header der DBB-Frauen und -Männer in Köln

Am 27.08.2026 in der LANXESS arena

Das Event beginnt um 17:00 am
27.08.2026


Deutschlands Basketballer in der LANXESS arena – diese Paarung ergibt einfach Sinn! Nach der erfolgreichen FIBA EuroBasket 2022 und diversen Testspielen geht der Deutsche Basketball Bund nun einen Schritt weiter: Am 27.08.2026 steigt der „Double Header“ in Köln! Neben einem Herren-WM-Qualifikationsspiel des amtierenden Welt- und Europameisters (20:00 Uhr), bei dem der Gegner noch nicht feststeht, absolvieren die DBB-Damen zudem ein hochkarätiges Testspiel gegen die Türkei (17:00 Uhr). Die Tickets für den Länderspiel-Doppelpack gibt es ab dem morgigen Donnerstag, den 18.06.2026, um 13:00 Uhr.

Die DBB-Damen eröffnen das Kölner Basketballfest – eine Woche vor Beginn des FIBA Women's Basketball World Cup 2026 in Berlin – mit einem Testspiel gegen die WM-Teilnehmerin Türkei um 17:00 Uhr. Die Herren um die NBA-Stars Dennis Schröder, Franz Wagner und Co. folgen um 20:00 Uhr mit einem WM-Qualifikationsspiel. Anfang Juli entscheidet sich, ob die Mannschaft von Bundestrainer Álex Mumbrú auf dem Weg zur WM-Titelverteidigung gegen Lettland, Polen, die Niederlande oder Österreich antritt.

Vorschau Damen: Deutschland vs. Türkei

„Köln, LANXESS arena, Double Header mit den Herren – das ist genau das Setting, das wir für diesen Moment brauchen. Acht Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft testen wir gegen den starken Topgegner aus der Türkei. Ein Test auf höchstem Niveau mitten in unserer Vorbereitung – genau das wollen wir. Kein Schaukampf, kein einfaches Spiel. Wir wollen wissen, wo wir stehen. Die LANXESS arena ist eine der besten Arenen Europas. Dass wir dort gemeinsam mit dem Herren-Nationalteam auflaufen, macht diesen Abend zu etwas Besonderem – für uns als Mannschaft und hoffentlich auch für die Fans, die dabei sein werden“, sagt Damen-Bundestrainer Olaf Lange.

Über den genauen Kader des Teams, das Ende August in der Weltrangliste auf Platz elf gestiegen ist und dem Bundestrainer Olaf Lange zur Verfügung stehen wird, lässt sich natürlich noch nichts Finales sagen. Es ist noch nicht endgültig klar, ob und wenn ja, welche der Spielerinnen aus der WNBA zu dem Zeitpunkt schon dabei sein werden. Dabei geht es um Leonie Fiebich, Satou Sabally (New York Liberty), Nyara Sabally (Toronto Tempo), Luisa Geiselsöder und Frieda Bühner (beide Portland Fire). Lange wird sich bei diesem Test also auf Spielerinnen wie die hoffentlich dann genesene Marie Gülich, Alexis Peterson (Villeneuve d’Ascq Lille Métropole/FRA), Emily Bessoir (Lointek Gernika/ESP), DBBL-MVP Alexandra Wilke (Rutronik Stars Keltern), Emma Eichmeyer (Saarlouis Royals) oder Alina Hartmann (ALBA Berlin) stützen.

Dazu kommen einige junge Talente, die alles für den Sprung in den WM-Kader tun werden, beispielsweise Clara Bielefeld (Texas Christian University/USA) und Lina Falk (Pepperdine University/USA). In jedem Fall wird sich den Basketballfans in Köln eine hochmotivierte deutsche Mannschaft präsentieren, die kurz darauf in Berlin um eine Medaille mitspielen möchte.

Team Türkei

Das ehemalige „Powerhouse“ Europas (EM-Silber 2011, EM-Bronze 2013, WM-Vierter 2014, Olympia-Fünfter 2012) ist aktuell auf einem guten Weg, zur alten Klasse zurückzufinden. Zugegebenermaßen helfen dabei gleich mehrere eingebürgerte Akteurinnen, die die Türkei zuletzt trugen. Bei der Women's EuroBasket im vergangenen Jahr kam die Türkei auf den 7. Platz und verpasste das Halbfinale nur knapp. In der Vorrunde unterlag man Frankreich mit 69:71, gewann aber gegen die Schweiz (91:67) und Griechenland (83:72). Das Viertelfinale gegen den späteren Bronzegewinner Italien wurde zu einem echten Krimi (74:76). Es folgten eine Niederlage gegen Deutschland (73:93) und ein Sieg gegen Litauen (99:87). Unter den Körben war die ehemals für die Dallas Wings in der WNBA aktive 204 cm große Centerin Teaira McCowan eine Macht. Sie kam auf durchschnittlich 16,8 Punkte und 9,8 Rebounds. Ihnen folgten Shooting Guard Sevgi Uzun (Fenerbahçe Istanbul, 13,7 PTS/4,2 AST), Power Forward Tilbe Senyurek (Fenerbahçe, 11,8 PTS, 8 REB) und Point Guard Aperi Onar (Fenerbahçe, 11,7 PTS/4,5 AST).

Beim Women's World Cup Qualifying Tournament in Istanbul in diesem Frühjahr hatten die Türkinnen trotz des Heimvorteils größere Probleme. Letztlich gelang die Qualifikation auf Platz drei hinter Australien und Ungarn. Es begann gut, denn der 71:69-Erfolg gegen Kanada war letztlich entscheidend für die Qualifikation. Die überraschende 55:59-Niederlage gegen Argentinien war schmerzhaft, doch der anschließende 75:67-Sieg gegen Japan machte es wieder wett. Ihr bestes Spiel machten die Türkinnen beim 74:77 gegen Australien, ehe im Spiel gegen Ungarn die Luft etwas raus war (74:89). Dieses Mal „übernahm” eine andere ehemalige US-Amerikanerin: Guard Kennedy Burke (Connecticut Sun/CBK Mersin) war mit durchschnittlich 16,4 Punkten und 8,2 Rebounds die beste türkische Korbjägerin. Nur Uzun punktete noch zweistellig (15,2). Mit Australien, Belgien und Puerto Rico haben die Türkinnen eine sehr anspruchsvolle Gruppe für den Women's Basketball World Cup in Berlin erwischt.

Bilanz der Damen: In bisher 14 offiziellen Länderspielen mit der Türkei kommt Deutschland lediglich auf fünf Siege (Korbverhältnis 996:1003). Zuletzt trafen beide Teams bei der Women's EuroBasket 2025 in Athen aufeinander, als sich die deutsche Mannschaft mit 93:73 durchsetzen konnte.

Vorschau Herren: Deutschland vs. Qualifikant

„Unabhängig davon, wer in Köln unser Gegner sein wird, hat das Spiel eine enorme Bedeutung für uns. Da brauchen wir jede Unterstützung. Und dazu ist diese fantastische Arena genau richtig. Ich erinnere mich gerne an unser Spiel gegen Spanien im Sommer 2025, als wir anschließend Europameister geworden sind. Das ist sicher ein sehr gutes Omen für unser Spiel in Köln in diesem Jahr. Und zusammen mit unserem Damenteam wird es noch schöner!”, so Herren-Bundestrainer Álex Mumbrú.

Die deutsche Mannschaft

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft hat sich in den vergangenen Jahren eindrucksvoll in der Weltspitze etabliert und zählt spätestens seit dem WM-Titel 2023 zu den konstant stärksten Teams im internationalen Basketball. Die Mannschaft ist geprägt von einer klaren Struktur, mannschaftlicher Geschlossenheit und einer ausgewogenen Mischung aus NBA-Spielern und Leistungsträgern aus europäischen Topligen. Im Zentrum stehen dabei Akteure wie Dennis Schröder und Franz Wagner, die dem Team sowohl spielerische Kreativität als auch Scoring-Qualitäten verleihen.

Bei den Olympischen Sommerspielen 2024 bestätigte Deutschland seine neue Rolle als Topnation. Nach einem überzeugenden Turnierverlauf erreichte die Mannschaft die K.-o.-Phase und trat dort mit viel Selbstvertrauen auf. Auch wenn es letztlich nicht für eine Medaille reichte, zeigte das Team erneut, dass es auf höchstem Niveau konkurrenzfähig ist und sich vor den traditionellen Großmächten nicht mehr verstecken muss. Besonders auffällig waren die mannschaftliche Geschlossenheit und die Fähigkeit, Spiele auch in engen Situationen kontrolliert zu Ende zu spielen.

Bei der EuroBasket 2025 gelang Deutschland schließlich der nächste große Schritt: Mit einem konstant starken Turnierverlauf sicherte sich die Mannschaft den Europameistertitel und unterstrich damit eindrucksvoll ihre Entwicklung zur dominierenden Kraft im europäischen Basketball. Deutschland überzeugte durch eine stabile Defensive, ein variables Offensivspiel und eine klare Rollenverteilung innerhalb des Teams. Der Titelgewinn war Ausdruck einer über Jahre gewachsenen Struktur und eines hervorragend funktionierenden Kollektivs.

Auch in den laufenden FIBA Basketball World Cup 2027 European Qualifiers präsentiert sich Deutschland bislang souverän. Besonders bemerkenswert ist dabei die Kadertiefe: Selbst mit wechselnden Aufstellungen gelingt es dem Team, ein hohes Niveau zu halten und Spiele kontrolliert zu gestalten. Die bisherigen Ergebnisse (Sieg und Niederlage gegen Kroatien sowie Siege gegen Israel und Zypern) deuten klar darauf hin, dass Deutschland auf einem sehr guten Weg ist, sich erneut für eine Weltmeisterschaft zu qualifizieren.

Insgesamt hat sich Deutschland vom Außenseiter zu einer festen Größe im internationalen Basketball entwickelt. Die Kombination aus individueller Klasse, taktischer Disziplin und starker Teamchemie macht die Mannschaft zu einem ernsthaften Titelkandidaten bei zukünftigen Turnieren. Mit Blick auf die kommenden Jahre gehört Deutschland nicht nur in Europa, sondern weltweit zu den Teams, die regelmäßig um Medaillen mitspielen können.

Am 27.08.2026 ist es so weit: Der Basketball-„Double Header“ mit den DBB-Damen- und Herren-Nationalteams steigt in der Kölner LANXESS arena. Tickets gibt es ab Donnerstag, dem 18.06.2026, um 13:00 Uhr.

Wichtige Besucherhinweise

Die LANXESS arena bittet alle Besucher um frühzeitige Anreise mit dem PKW bzw. mit dem ÖPNV nach Deutz um konsequente Sicherheitskontrollen rechtzeitig zu ermöglichen.

Ausreichende Parkmöglichkeiten direkt an der LANXESS arena in Deutz sind ausgeschildert (P1, P2 und P4).
Bei Anreise mit dem PKW nutzen Sie bitte auch das Parkhaus der Köln Arcaden (ca. 1 km bzw. 8 Gehminuten von der LANXESS arena in Deutz entfernt, 24 Stunden geöffnet): Die Einfahrten ins Parkhaus sind bequem über die Barcelona-Allee oder die Vietorstraße zu erreichen.

Bitte verzichten Sie auf das Mitführen von Rucksäcken und größeren Taschen (max. DIN-A5-Format). Ein Zutritt zur Veranstaltung kann damit nicht gewährt werden.

Das Henkelmännchen Restaurant öffnet zwei Stunden vor Einlass in die Arena, sowie im Anschluss an die Veranstaltung.

Sie möchten vor der Veranstaltung noch etwas Essen gehen oder den Abend nach dem Event gemütlich ausklingen lassen? Direkt vor Ort im Stadtteil finden Sie eine große Auswahl an beliebten Gaststätten in Deutz.

Wer für die Veranstaltung extra nach Köln angereist ist und vor Ort übernachten möchte, dem stehen zahlreiche Unterkünfte in Deutz zur Verfügung. Buchen Sie jetzt das passenden Hotel für Ihren Aufenthalt in Köln bei Booking.com.

Änderungen vorbehalten.

Quelle » ARENA Management GmbH
Lage des Veranstaltungsortes

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