Deutzer Hafen

Deutzer Hafen

Inbetriebnahme im Jahre 1907

Beim Stichwort „Hafen“ denken Viele an vollbeladene Containerschiffe in Hamburg oder Rotterdam – eher Wenige werden dabei Köln im Kopf haben.

Dabei hat der Hafen in Köln schon immer eine bedeutende Rolle in der Kölner Stadtentwicklung gespielt. Ohne die Lage am Rhein und dem daraus folgenden Handelsverkehr wäre die Stadt Köln nie zu ihrer heutigen Größe aufgeblüht. Und auch heute noch gibt es in der Domstadt drei wichtige Häfen: Rund um Godorf, Niehl und Deutz herrscht täglich reger Schiffsverkehr, denn nach wie vor ist die Binnenschifffahrt ein wichtiger Verkehrsträger und eine umweltfreundliche Transportmethode.

Direkt gegenüber dem Kölner Rheinauhafen liegt der Deutzer Hafen. Die Neubebauung des Rheinauhafens mit Büro- und Wohngebäuden lässt Einige daran glauben, dass eine Wiederholung dieser Umstrukturierung auch in Deutz erfolgreich wäre. Mit dem Blick auf die interessante Architektur und die Domspitzen auf der gegenüberliegenden Rheinseite würden sich Wohnungen und Büros an dieser Stelle wahrscheinlich gut vermieten lassen.

Verkehrsknotenpunkt Deutz
Doch dies würde gleichzeitig heißen, dass Traditionsunternehmen weichen müssten. Hauptvorteil des Standorts Köln-Deutz ist für die gut 20 hier seit vielen Jahren ansässigen Firmen die strategisch günstige Lage: Deutz ist der einzige rechtsrheinische Hafen auf 120 Kilometern Stromlinie mit direkter Anbindung an die drei Verkehrsträger Schiff, Bahn und Straße. Über eine halbe Million Tonnen Güter, vor allem Schrott, Kreide und Getreide werden in Deutz umgeschlagen und diese spielen auch in der Versorgung der Kölner Bevölkerung mit Waren und Dienstleistungen eine große Rolle.

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