Erweiterte Notbetreuung in den Kitas

Erweiterte Notbetreuung in den Kitas

Kindertagesstätten sind für die nächste Phase gewappnet

23.04.2020

Die Notbetreuung in Kölner Kindertagesstätten wird ab dem heutigen Donnerstag, 23. April 2020, ausgebaut. Ebenso treten erweiterte Hygiene- und Arbeitsschutzmaßnahmen in Kraft. Seit dem 16. März 2020 gilt das Betretungsverbot für alle Einrichtungen der Kinderbetreuung mit Ausnahme einer „Notbetreuung“. Mit der veränderten Ausgangslage und der schrittweisen Öffnung des öffentlichen Lebens wird diese Notbetreuung durch eine Verordnung des Landes nun ab 23. April 2020 stückweise um einige wenige Berufsgruppen erweitert. Gemeinsam mit den freien Trägern ist es gelungen, in den vergangenen Wochen eine Notbetreuung sicherzustellen. Nun geht es darum, gemeinsam die nächsten Schritte umzusetzen.

Insgesamt wird nur ein leichter Anstieg des Notbetreuungsbedarfs erwartet. Viele der durch das Land nun genannten Berufsgruppen waren implizit vorher bereits in der Gruppe der „Schlüsselpersonen“ enthalten. Durch die Öffnung für den Einzelhandel wird der Bedarf einiger Eltern, die nun wieder arbeiten gehen, hinzukommen.

„Wir rechnen mit einem moderaten Anstieg der Betreuungsquote von etwa vier auf rund sechs Prozent der im Regelbetrieb zur Verfügung stehenden Plätze in den Einrichtungen“, so Jugenddezernent Robert Voigtsberger. „Dies ist auch mit dem derzeit zur Verfügung stehenden Personal gut machbar. An dieser Stelle nochmals mein Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kitas, die angesichts der besonderen Herausforderungen einen ganz tollen Job machen“.

In den 226 städtischen Kindertagesstätten werden üblicherweise rund 17.000 Kinder betreut. Mit Stand vom 22. April 2020 nehmen Erziehungsberechtigte von 683 Kindern die Notbetreuung in Anspruch. Für die Notbetreuung geöffnet haben derzeit 165 städtische Kitas. Durch die erweiterte Notbetreuung werden heute 702 Kinder betreut. Die Jugendverwaltung geht davon aus, dass der Bedarf in den nächsten Tagen vielleicht noch leicht steigen wird.

Auch in Sachen Arbeitsschutz und Personaleinsatz war die Stadt Köln bereits vor der neuen Fachempfehlung des Landes gut aufgestellt. Die Planung des Personaleinsatzes obliegt den jeweiligen Kita-Leitungen, die vom Jugendamt über die weiterhin gültigen Empfehlungen hierfür nochmals informiert wurden.

Bei aller Wichtigkeit für die umzusetzenden Regularien und Schutzmaßnahmen liegt der Fokus aber auf der pädagogischen Arbeit mit den Kindern. Die Stadt Köln achtet darauf, mit den Pädagoginnen und Pädagogen im Austausch zu bleiben und unterstützt sie regelmäßig mit Anregungen und Hinweisen.

Quelle : Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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