Kitas bereiten eingeschränkte Betreuung vor

Kitas bereiten eingeschränkte Betreuung vor

Stadt schlägt reduzierte Elternbeiträge vor – Testmöglichkeit für Beschäftigte

29.05.2020

Um die Betreuung von rund 44.000 Kölner Kindern unter sechs Jahren ab dem 8. Juni 2020 wieder im eingeschränkten Regelbetrieb betreuen zu können, laufen derzeit die Vorbereitungen. Kitas und Tagespflegestellen klären die Personalsituation und den Bedarf der Familien. Der Betreuungsumfang wird um zehn Stunden unter dem vereinbarten Rahmen liegen, wobei Abweichungen nach unten oder nach oben im Einzelfall möglich sind. Dazu müssen sich die Einrichtungen oder Tagespflegepersonen mit den Eltern austauschen. Die Verwaltung wird dem Kölner Rat vorschlagen, die Elternbeiträge für die Monate Juni und Juli 2020 zu halbieren.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker zollt Kita-Beschäftigten und Eltern großen Respekt: „Wir hatten die Familien von Anfang an im Blick und haben wenigstens für die finanzielle Entlastung sorgen können. Was in den heimischen vier Wänden über Wochen in den Familien zum Teil parallel zum Homeoffice geleistet wurde, davor ziehe ich den Hut. Mein Dank gilt den Erzieherinnen und Erziehern sowohl in den städtischen, als auch in den Kitas der freien Träger. Sie haben dazu beigetragen, dass trotz Lockdowns die wichtigen Strukturen weiterlaufen konnten und sie haben den Kindern in der Notbetreuung ein Stück Normalität in schwierigen Zeiten geschenkt.“

In den Kitas werden die Gruppenstrukturen und -größen beibehalten. Das Land hat die Personalvereinbarung ausgesetzt, sodass nur mindestens eine Fachkraft pro Gruppe eingesetzt werden muss. Hygienestandards und Reinigungspläne werden weiter angepasst. Für die rund 4.500 städtischen Kita-Beschäftigten wurden Mund-Nasen-Bedeckungen (genäht von der Kölner Oper) sowie Gesichts-Visiere zur Verfügung gestellt, alle Eingangsbereiche werden mit Desinfektionsmittel ausgestattet. Das pädagogische Fachpersonal kann sich im KRITIS-Zentrum testen lassen.

Robert Voigtsberger: „Die Öffnung der Kölner Kitas zu einem eingeschränkten Regelbetrieb bedeutet eine große Herausforderung für alle Beteiligten – besonders für die Beschäftigten in den Einrichtungen und der Kindertagespflege, aber auch für die Eltern. Wenn aber wie bisher beide Seiten verantwortungs- und verständnisvoll mit der Situation umgehen und weiter an einem Strang ziehen, dann werden wir auch diesen Schritt gemeinsam meistern.“

Auch in den Sommerferien will die Stadt Betreuungsmöglichkeiten ermöglichen. Dafür werden die Kitas eine Abfrage unter den Eltern starten, um deren Bedarf während der Schulferien zu klären.

Quelle : Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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