Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr in Köln-Deutz

Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr in Köln-Deutz

Ampelerneuerung auf der Deutz-Kalker-Straße in Köln-Deutz

01.12.2020

Die Stadt Köln hat die Ampelanlage an der Kreuzung Deutz-Kalker Straße/Gummersbacher Straße erneuert. Es wurden unter anderem ein neues Steuergerät eingebaut, die Anlage an den Verkehrsrechner der Stadt Köln angeschlossen sowie die Außenanlagen samt Signalmasten und Leuchtmitteln in stromsparender LED-Technik erneuert. Die Kreuzung wurde durch den Einsatz von taktilen Bodenleitelementen und taktilen sowie akustischen Signalgebern sehbehindertengerecht ausgestattet. Durch diese baulichen und programmtechnischen Optimierungen kann die Verkehrsabwicklung an der Kreuzung verbessert und das mögliche Unfallrisiko minimiert werden.

Im Zuge der Erneuerung der Ampelanlage wurden Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr umgesetzt. Hierbei wurde ein erster wichtiger Schritt zur fahrradfreundlichen Umgestaltung der Gummersbacher Straße getan: Es deuten 2,50 Meter breite, in Rot eingefärbte Einfahrtschleusen die zukünftige Fahrspuraufteilung auf der Gummersbacher Straße an, die eine wichtige Verbindung im Rahmen des Radverkehrskonzeptes Innenstadt darstellt. Mittels neuer Sperrflächen wird der in die Gummersbacher Straße abbiegende Kfz-Verkehr auf die linke der beiden Fahrspuren geleitet. Radfahrende werden von einer eigenständigen, zwei Meter breiten Radfurt über die Deutz-Kalker Straße auf die Einfahrtschleuse auf der rechten Fahrspur geleitet. Durch den Bau einer Anrampung im Bereich des Friedhofseingangs, die den Radweg auf Fahrbahnniveau legt, sollen Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr entschärft werden. Für Radfahrende, die die Deutz-Kalker-Straße von Süden aus überqueren und nach links über die Gummersbacher Straße Richtung LANXESS arena gelangen möchten, wurde die Möglichkeit des indirekten Linksabbiegens geschaffen.

Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr
Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr. Foto: Stadt Köln

Für die fahrradfreundliche Umgestaltung der Gummersbacher Straße erarbeitet die Verwaltung derzeit eine Beschlussvorlage für den Verkehrsausschuss. Mit der Umsetzung soll noch in 2021 begonnen werden.

Die Kosten für die Erneuerung der Ampelanlage, die Asphalt- und Markierungsarbeiten sowie für weitere Maßnahmen belaufen sich voraussichtlich auf insgesamt rund 225.000 Euro. Die Erneuerung der Ampelanlage wird im Rahmen des Förderprogramms „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ zu 50 Prozent vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Quelle : Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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